Am kommenden Samstag steigt auf dem Rasenplatz im Gewerbepark Geraberg das Spitzenspiel der Thüringer Verbandsliga. Der Favorit auf den Titel „Thüringenmeister“ erwartet den noch ungeschlagenen Spitzenreiter der Rückrunde aus Ostthüringen. Wer hätte zu Beginn der Saison solch eine Konstellation erwartet. Vor allem nachdem Trainer Andreas Brieger und Enrico Schmidt, einer der drei Mannschaftsbetreuer das Team zur Winterpause verlassen hatten, waren die Zeitungen und Onlinemedien voller Kritik um den SVE. Doch die Jungs aus dem kleinen Dorf Ehrenhain südlich von Altenburg haben bewiesen, dass Teamgeist Berge versetzen kann. Diese Stimmung im Team ist oft besser als fünf neue Sponsoren. Natürlich hat auch der Trainer Thomas Wunderlich zum unerwarteten Erfolg beigetragen. Er setzt auf Vertrauen und Vereinsintegrität und hat sichtbaren Erfolg dabei. So begeistert man auch Spieler für die neue Saison. Bestes Beispiel war dafür der nicht unverdiente Sieg am vergangenen Wochenende gegen die hochdotierten Norderfurter von der Fahner Höhe. So ist für den SVE noch alles drin, selbst eine Platzverbesserung nach oben. Deshalb wird es für die Spielvereinigung Geratal am Samstag auch keinen Selbstläufer geben. Die Wunderlich-Truppe kommt mit einem gut gestärkten Selbstvertrauen in den Thüringer Wald. Die vergangene Woche noch unglücklich gesperrten Spieler Martin Sigmund und Florian Schmidt sind sicherlich besonders heiß auf den Kick. Außerdem hat der SVE in Geratal einiges gut zu machen, denn die letzten drei Spiele gingen eher einseitig und deutlich aus. Allerdings ist der SVE gewarnt, denn Torjäger Thorwart schoss alleine bereits halb so viele Tore in der Saison (20), wie der SVE insgesamt.


Lena Rath


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