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FC Eisenach vs SV 1879 Ehrenhain 2:1 (1:0)


Ein äußerst wichtiges Spiel stand am Samstag für den SV Ehrenhain an. In Eisenach ging es gegen den direkten Tabellennachbarn und um wichtige Punkte im Abstiegskampf. Auch diesmal lieferte der SVE besonders in der zweiten Hälfte wieder gut ab, doch die Punkte blieben am Ende unglücklich in der Wartburgstadt zurück.


Der FCE startete so stark in die Partie, dass selbst eigene Anhänger überrascht gewesen sein werden, denn das hatten sie von ihrer Mannschaft in der laufenden Saison lang nicht mehr gesehen. Belohnt wurde das Team dann mit einem schönen Spielfluss durch die eigenen Reihen, der am Ende oft in einem für das Ehrenhainer Tor gefährlichen Abschluss endete. So musste Kevin Richter schon in der 10. Minute auf der Linie klären und auch Eric Fleißner wurde immer wieder u.a. durch Shirasaka und Blasi getestet. Auf der Ehrenhainer Seite hatte wohl Max Zerrenner die beste Chance. Nach einer Ecke verzog er nur knapp. 20 Minuten waren gespielt, da entscheid SVE-Trainer Thomas Wunderlich die Formation der Ehrenhainer auf 4-4-2 umzustellen. Doch den großen erhofften Umschwung brachte auch diese Maßnahme vorerst nicht. Viel mehr vergoldeten die Hausherren endlich eine Möglichkeit. Nach einem schnellen Pass steckte Patrick Scholz auf Takuya Shirasaka durch, der sich für seine vorher vergebenen Chancen revanchierte und in der 31. Spielminute zum 1:0 traf. Kurz vor dem Pausenpfiff von Schiedsrichterin Sabine Stadler aus Gläserzell hatte Robert Kiesewetter im 1:1 mit Eric Fleißner noch einmal die Chance zum Führungsausbau. Doch Fleißner saß am längeren Hebel und vereitelte die Möglichkeit.


Dachten die Eisenacher Fans nun, dass es nach der Halbzeit so weitergeht hatten sie sich wohl getäuscht. Mit frischem Mut und Tatendrang kamen die Ehrenhainer zurück aus der Kabine und zeigten das auch auf dem Platz. Der FCE hatte durch Scholz und Ganovsky zwar die ersten beiden Chancen der zweiten Spielhälfte, doch dann nahm der SVE das Steuer in die Hand. Einen ersten Warnschuss und den Umschwung kündete Kevin Richter in der 60. Minute an, kurz nachdem Ein Freistoß von Max Zerrenner zu einer Ecke geklärt wurde. Dann hatte Eisenach zudem zweimal viel Glück, als erst ein Distanzschuss in der 66. Minute das Lattenkreuz traf und kurz darauf Christopher Lehmann nach Vorarbeit von Julian Lutz haarscharf den Ball am Tor vorbei schlenzte. Der Ausgleich wäre nun mittleiweile durchaus verdient gewesen und den sollten die Blau-Gelben auch bekommen. Eine kurze Unaufmerksamkeit auf der rechten Seite der Eisenacher Defensive wurde von den Ostthüringern eiskalt ausgenutzt. Christopher Lehmann stand ungeschützt frei und hatte alle Zeit der Welt sich eine Ecke für das 1:1 auszusuchen. Immer mehr entwickelt sich ein ansehnliches Spiel, dass zudem in keiner Weise den Ruf eines „Kellerduells“ haben soll. Doch den Ehrenhainern blieben nur kurze vier Minuten um sich über den Ausgleich zu freuen. Denn dann bediente der eigenwechselte Tillmann Zänker auf der linken Seite erneut Shirasaka, der sehenswert zum 2:1 traf. Nun galt es für Ehrenhain nicht aufzugeben und den Punkt zurück zu holen. Ehrenhain warf daraufhin in der Schlussphase alles nach vorn. Das machte Eisenach natürlich mehr Platz vor dem Ehrenhainer Tor, doch diesen vermochte das Team nicht zu nutzen und Shirasaka scheiterte gleich zweimal. Aber auch Ehrenhain sollte der erlösende Treffer nicht gelingen. In letzter Sekunde der Nachspielzeit versuchte sich der eingewechselte Tim Hiller an FCE-Keeper Sebastian Arnold, doch er scheiterte ebenfalls.


So bleiben die Punkte am Ende in Eisenach. Für Tabellensituation bedeutet das ein Platztausch. Ehrenhain muss nun runter auf Platz 15 und Eisenach darf sich über den 14. Rang freuen. Doch lediglich ein Punkt trennt die beiden Mannschaften, der schon am nächsten Spieltag wieder wett gemacht werden kann.

SV 1879 Ehrenhain mit:
Eric Fleißner, Sven Rentzsch, Tobias Bethke, Julian Lutz, Manuel Bethke, Cyril Golovko, Kevin Richter (’74 Tim Hiller), Max Zerrenner, Tomas Dolezal, Christopher Lehmann, Rene Neumaier (’46 Tommy Himstedt)

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