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SV Eintracht Eisenberg vs. SV 1879 Ehrenhain 0:1 (0:1)


Nach dem Sieg gegen Bad Langensalza kam das rettende Ufer für die Kicker vom SVE immer näher. Doch um wirklich von den Abstiegsplätzen weg zu kommen mussten auch gegen den ewigen Rivalen Eisenberg drei Punkte her. Keine leichte Aufgabe, denn die Duelle gegen Eisenberg gingen in den vergangen Jahren oft heiß her und vor allem auf dem Eisenberger Rasen war es immer schwierig siegreich vom Platz zu gehen. Vor gut 100 Zuschauern sollte das dem SVE am Samstag aber gelingen.


Das Spiel beginnt in den ersten Minuten recht entspannt mit dem Mittelpunkt des Geschehens im Mittelfeld. Nach zehn Minuten testet sich Thomas Gäbler mit einem Kopfball an die Latte zum ersten Mal. Auch der SVE tastet sich dann langsam heran, doch auch der Schuss von Markus Hinrichs bleibt für den Keeper vorerst ungefährlich. Das sollte aber nicht lang so bleiben. In der 25. Spielminute rückt Tommy Himstedt aus dem Mittelfeld nach und knappt den Ball aus 20 Metern ins linke untere Eck. Keine Chance für Eintracht-Keeper Danny Lewandrowski und der Führungstreffer für die Gäste. Das Tor gibt Ehrenhain noch einmal Schwung und das Team setzt die Eisenberger weiterhin unter Druck. So vergibt erst Max Zerrenner in der 27. Und 29. Minute das 2:0 und kurze Zeit später kommt Kapitän Andy Knutas nach einer Ecke nicht richtig an den Ball. Das Spiel wird schneller und etwas hitziger, doch dann kommt der Pausenpfiff von Schiedsrichter Marko Linss gerade gelegen, um die Gemüter etwas zu beruhigen.


Nach der Halbzeit zeigt Ehrenhain ein ebenso gutes Spiel wie schon vor der Pause. In der 51. Minute kombinieren sich Christopher Lehmann und Cyril Golovko über die rechte Seite bis in den Strafraum, doch die halbhohe Hereingabe ist für Max Zerrenner schwer zu verwerten, was die Möglichkeit entschärft. Eine Minute später gelingt Christopher Lehmann das 2:0, welches jedoch zu Recht aufgrund von Handspiels bei der Ballmitnahme aberkannt wird. Doch kurz darauf endet auch der gute Spielfluss der Ehrenhainer und verliert sich auf beiden Seiten in viele Fouls, kaum verwertbare Bälle und wenige Chance. Als Konsequenz hagelt es gelbe Karten für beide Teams bis zum Höhepunkt in der 68. Minute, als der Eisenberger Matthias Walzog nach einem Foul an Manuel Bethke die rote Karte sieht und den Platz 20 Minuten vor Schluss verlassen muss. Eine gute Möglichkeit für die Ehrenhainer den Sieg gegen dezimierte Gastgeber klar zu machen. Doch weder Robert Döring in der 78. Minute, noch Tommy Himstedt in der 83. jeweils im 1 gegen 1 mit Lewandrowski sitzen am längeren Hebel. Wenig später ist ohne weitere Zwischenfälle Schluss.


Der SVE gewinnt am Ende sehr verdient in Eisenberg, obwohl es sich die Mannschaft durch einige vergebene Chancen selbst schwer und damit das Spiel zum Schluss unnötig spannend gemacht hat. Damit holt sich Ehrenhain den 13. Platz in der Tabelle und somit den ersten Nicht-Abstiegsplatz.


SV 1879 Ehrenhain mit:
Eric Fleißner, Robert Döring (’90 Christian Clasen), Markus Hinrichs, Manuel Bethke, Julian Lutz, Max Zerrenner (’83 Tim Hiller), Tomas Dolezal, Andy Knutas, Cyril Golovko, Christopher Lehmann, Tommy Himstedt

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