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Das erste Pflichtspiel zur neuen Serie war für den SVE die vorgeschaltete erste Pokalrunde. Hierbei traf man auf den im abgebrochenen Jahr starken Landesklassisten aus Walschleben. Ihre defensive Stärke ließen sie auch den Verbandsligisten aus Ehrenhain spüren und stellten diesen vor größere Probleme. Erst in der Nachspielzeit kam man zu den entscheidenden Treffern durch Trinks und Hiller. Eine bunte Mischung aus Jung und Alt bot Trainer Hofmann in seiner Startelf auf. Der erst unter der Woche neu dazu gestoßene Seyfert stand sogar sofort in der Startelf und sollte so somit Spielpraxis bekommen und sich ins Team einspielen. Von Beginn an merkte man der Mannschaft an, dass sie den Platz als Sieger verlassen wollte. Gegner und Ball wurden laufen gelassen, ohne allerdings jedoch wirklich für Gefahr sorgen zu können. Der Gastgeber aus Walschleben stand tief und parkte zwei starke Defensivreihen vor dem eigenen Strafraum. Man stand kompakt und die Räume wurden eng gehalten, so dass man im Angriffsspiel des SVE vor größere Aufgaben gestellt wurde. Zwar kam man immer wieder in Strafraumnähe aber ein Eindringen in diesen war ganz selten möglich. Mit einer Art Powerplay in der generischen Hälfte versuchte man sich festzusetzen und die Ketten aufzureisen. Dies gelang aber nur sporadisch, so dass man im ersten Abschnitt keine hundertprozentige Chance auf Seiten des Verbandsligisten zu verzeichnen hatte. Auf der anderen Seite war Thrum im Kasten des SVE fast beschäftigungslos und verbrachte eine ruhige erste Hälfte. In der Kabine sprach Trainer Hofmann einige taktische Dinge an und versuchte dem Team etwas mit auf den Weg zu geben, um zu zwingenden und klareren Aktionen zu kommen. So ging es mit einem unveränderten Bild weiter jedoch kam man nun zu den gefährlichen Aktionen. In den ersten zehn Minuten des zweiten Spielabschnittes kam man auf Seiten des SVE zu zwei sehr guten Abschlüssen durch Lehmann und Syhre. Jedoch fanden beide ihren Meister in einem stark aufgelegten Zentgraf im Tor der Gastgeber. Lehmann scheiterte mit einem stark platzierten Freistoß und Syhre mit satten Schuss im Straftraum. So ging es auch weiter im Spielverlauf. Ehrenhain jetzt deutlich gefährlicher und genauer. Den Gegner spielte man müde und kam so zu weiteren Großchancen durch Peuker und Syhre. Großes Manko war, ist und bleibt auf Ehrenhainer Seite die Chancenverwertung. Diese ist stark verbesserungswürdig und wahrscheinlich Hauptaugenmerk in den kommen Trainingseinheiten. Man benötigt einfach viel zu viele Gelegenheiten, um zu Treffern zu kommen. Aber auch Walschleben gab in dieser Phase des Spieles einen ersten Schuss in Richtung Tor der Ehrenhainer ab. Jedoch verfehlte dieser klar das Ziel. In den Schlussminuten wollte der SVE die Entscheidung erzwingen. Man traf aber auf eine weiterhin diszipliniert spielende und aufopferungsvoll kämpfende Heimmannschaft, die es schaffte, das Team in die Verlängerung zu retten. Diese begann mit dem ersehnten Treffer für den Verbandsligisten. Trinks fasste sich ein Herz, zog von der Strafraumgrenze ab und das Objekt schlug zur verdienten Führung ein. Wenig später, hat der im zweiten Abschnitt ins Spiel gekommene Rentzsch, die große Chance zur Vorentscheidung. Zentgraf zeigte sich aber erneut auf dem Posten und rettete großartig. Kurz vor dem Abpfiff der ersten Hälfte der Nachspielzeit die erste Großchance für den Gastgeber. Ehrich schiebt aber das Spielgerät völlig freistehend im Strafraum am Tor vorbei. Im zweiten Abschnitt der Overtime wird es hektischer. In dieser Phase bekommt Wegner seine zweite gelbe Karte im Spiel gezeigt und musste vom Feld. Dezimiert muss der SVE nun den knappen Vorsprung über die Zeit retten. Dem Landesklassisiten fällt aber auch nicht mehr viel ein. Lediglich ein Schuss über den Kasten ist noch zu verzeichnen. Auf der anderen Seite vergibt zunächst Lehmann zwei Minuten vor dem Abpfiff die große Chance zur Spielentscheidung. Besser machte es Hiller fast mit dem Schlusspfiff. Auf Vorlage von Trinks ist er zur Stelle und erzielt den abschließenden Treffer. Wenig später ist Schluss und der SVE hat die harte Nuss in der ersten Pokalrunde geknackt. Für den Saisonstart am kommenden Wochenende auf dem heimischen Waldsportplatz gilt es sich in der Chancenverwertung zu straffen. Gegen die Eintracht aus Eisenberg wird man sicherlich aus weniger mehr machen müssen, um sich für den betriebenen Aufwand in einem Spiel selbst zu belohnen. 

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