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Wismut Gera – SV Ehrenhain 1:0 (0:0)

Nach 90 engagierten Minuten leider nichts Zählbares für den SV 1879 Ehrenhain. So könnte man wohl couragierten Auftritt in der Fremde beschreiben. Die Mannschaft geht mit viel Einsatz und Spielfreude von Beginn an zu Werke, ist Richtung gegnerisches Tor die aktivere und gefährlichere Mannschaft steht am Ende aber mit leeren Händen da. Keine Punkte und weiter der Kampf in den tieferen Regionen der Tabelle in den kommenden Wochen sind das ernüchternde Ergebnis. Von Beginn an zeigte man sich präsent, einsatzstark und spielfreudig. Dem Spitzenreiter und torhungrigsten Team der Liga wollte man die Stirn bieten und etwas mit auf die Heimreise nehmen. Nach den drei spielfreien Wochen zeigte man sich gut erholt und war im ersten Abschnitt über weite Strecken das aktivere und gefährlichere Team. Den Hausherren fiel dagegen nicht viel ein und verzettelte sich immer wieder in Einzelaktionen oder wurde geschickt und konsequent im Spielaufbau gestört. So ist das Spiel in den ersten zwanzig Minuten ausgeglichen und verteilt doch der Gast zeigt sich vor dem Tor wesentlich gefährlicher, ohne jedoch daraus Kapital schlagen zu können. Das erste Mal brenzlig wird es für den SVE in der 22. Spielminute. Schubert steht plötzlich völlig verwaist und setzt den Abschluss zum Glück am Kasten vorbei. Die Mannen von Trainer Hofmann zeigen sich allerdings nicht geschockt und versuchen weiter ihr Spiel durchzuziehen. So störte man den Gegner weiterhin frühzeitig, zwingt das Team zu Fehlern und unterbindet somit jegliche Angriffsbemühungen der Wismut. In der 37. Spielminute hat Syhre nach einem solchen Fehlpass die große Chance zur Führung. Leider vergibt er diese freistehend leichtfertig und verzieht am Kasten vorbei. Solche Dinger muss man gegen den Spitzenreiter nutzen, um das Glück auf seine Seite zu ziehen. Keine fünf Minuten später der nächste Hochkaräter für den SV Ehrenhain. Diesmal findet man jedoch in Torwart Wolf seinen Meister. So geht es nach spannenden, aber torlosen 45 Minuten in die Kabinen. Der zweite Abschnitt gestaltet sich zunächst wie der erste. Den Gastgebern fehlt die Idee, um ins Spiel zu finden und der SVE stört weiter früh und setzt immer wieder gute Akzente nach vorn. Im Lager der Wismut scheint sich nach einer guten Stunde Frust breit zu machen. So handelt man sich in kurzer Zeit mehrere gelbe Karten ein. Jedoch hat man in der 66. Spielminute das Glück eines Spitzenteams und die zündende Idee. Einen langen Ball auf die Außenposition nimmt Schumann von der Strafraumgrenze volley und jagt das Leder unhaltbar in die Maschen. Dem Spielverlauf und Spielanteilen gesehen etwas unverdient. Mit der Führung im Rücken wurde man nun stabiler. Beide versuchten mit Wechseln für die Schlussphase noch einmal frischen Schwung in die Teams zu bringen. Es entwickelt sich nun eine temposcharfe Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Gera ist sieben Minuten vor Spielende völlig offen und entblößt. Ehrenhain mit der großen Chance zum Ausgleich was man abermals nicht nutzt. Hier zeigt sich erneut das Dilemma der mangelhaften Chancenverwertung und fehlenden letzten Konsequenz vor dem gegnerischen Tor, was sich seit Beginn der Serie wie ein roter Faden durch jedes Spiel zieht. Fehlenden Einsatz und Willen kann man dem Team jedoch nicht nachsagen. Bis zur letzten Minute versucht man alles um noch den einen Treffer zum möglichen Punktgewinn zu erzielen. Leider bleibt dieses Erfolgserlebnis verwehrt und die Partie endet mit einem für den Gastgeber standesgemäßen aber doch eher für den engagierten Gast sehr unglücklichem 1:0. Der Gastgeber hat an diesem Tage das Glück des Spitzenreiters auf seiner Seite und die Ehrenhainer das fehlende Glück. Ehrenhain steckt mit der Niederlage weiter im Tabellenkeller fest und muss in den kommenden Wochen versuchen gegen Weimar und Jena wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt einzufahren.

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