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SV 1879 Ehrenhain – SC 1903 Weimar                   2:1 (1:1)

Nach gut vier Wochen und bei herrlichem Fußballwetter fand auf dem Ehrenhainer Waldsportplatz endlich wieder ein Heimspiel des SVE statt. Zahlreich pilgerten die Ehrenhainer und Fans in den bunten herbstlich gefärbten Wald um auf dem Areal der Anlage ein gutes Verbandsligaspiel zu sehen. Die Rahmenbedingungen stimmten und beide Mannschaften wollten mit erfrischenden offensiven Fußball einen goldigen Abschluss im Oktober feiern.

In den ersten Minuten entwickelte sich dann aber ein eher zähes Spiel mit vielen Fehlpässen und nur wenigen gelungenen Aktionen. Dabei zeigte sich der Gast etwas sicherer und verlagerte das Spiel nach gut zehn Minuten mehr und mehr in die Hälfte der Ehrenhainer. Die Belohnung dafür nach einer Viertel Stunde. Einen Foulstrafstoß verwandelt Dam sicher zur Führung für den Gast. Dies schien den Gastgeber wach zu rütteln. Fortan nahm man aktiver am Spiel teil und näherte sich zumindest dem Strafraum der Weimarer an. Das erste richtig gefährliche Eindringen in den Sechzehner wird auch sofort belohnt. Lehman kann nach noch erfolglosen Abschlussversuchen von Trinks und Wegner aus fünf Metern zum Ausgleich einschieben. Keine zwei Minuten später bot sich Trinks per Kopf die Möglichkeit den Gastgeber in Front zu bringen. Stern im Tor der Goethestädter kann jedoch mit den Fingerspitzen zur Ecke klären. Das Spiel wurde nun wesentlich ansehnlicher und nahm Fahrt auf. Nach einer halben Stunde schlug Syhre einen Freistoß auf den Elfmeterpunkt. Stern konnte den Ball nicht festhalten und Paul bot sich die Chance zum zweiten Treffer. Leider brachte er beim Anschluss nicht ausreichen Druck hinter den Ball und der Gast konnte auf der Linie klären. Ehrenhain blieb am Drücker und suchte sein Heil in der Flucht nach vorn. Chancen von Peuker, Knutas oder Trinks blieben leider erfolglos. Doch auch der Gast kam in den letzten Minuten des ersten Durchgangs noch zu zwei guten Abschlüssen die Sittel entschärfen konnte. Mit einem leistungsgerechten Remis ging es somit in die Kabinen.

Vom Pausentee schien der Gast erholter und frischer zu kommen. Bereits nach zwei Minuten bot sich Ruffert die Riesenchance aus kurzer Entfernung zur erneuten Führung. Zum Glück für den SVE scheiterte er und schoss unerklärlich über den Kasten. Der SVE brauchte bis zur 55. Spielminute, ehe man wieder für Gefahr sorgen konnte. Trinks zögerte jedoch nach Vorarbeit von Syhre zu lange und vertändelte fünf Meter vor dem Tor leichtfertig. Einen Klasse Freistoß von Wegner wenig später konnte Stern gerade noch mit den Fingerspitzen zur Ecke klären. Der SVE blieb nun spürbar auf dem Gaspedal und dem Vorwärtsgang. Man sah den Willen im Team ein Tor nachlegen zu wollen. Ein Schuss von Knutas von der Strafraumgrenze wurde im letzten Moment noch geblockt. Doch auf der anderen Seite musste man auch immer wieder ein wenig Angst haben. Beide Hintermannschaften zeigten sich anfällig und sprachen mit relativ einfachen Fehlern ab und an Einladungen an den Gegner aus. So trudelte zum Glück für den SVE eine Ecke nach einer guten Stunde durch den fünf Meter Raum an Freund und Feind vorbei ins aus. In der 71. Spielminute ein weiterer Angriff des SVE. Nach einen Vorstoß über die linke Seite kommt der Ball zu Schmidt. Dieser fasst sich aus 20 Metern ein Herz und befördert das Spielobjekt links unten in die Maschen. Eine Viertelstunde vor Schluss kommt der Gast mit seinen Bemühungen erneut gefährlich in den Ehrenhainer Strafraum. Am Ende kann jedoch der starke Bethke die Situation mit einem befreienden Schlag klären. Bei einem Konter in Überzahl hat der SVE die große Chance zur Entscheidung. Syhre verstrick sich jedoch im Zweikampf, anstatt in die Mitte zu drei Mitgelaufenen zu passen und der Gast kann die Situation relativ einfach bereinigen. Zwei weitere Gelegenheiten zur Spielentscheidung hat der eingewechselte Bernhardt. Einmal konnte er jedoch geblockt werden und ein anderes Mal ladet sein Schuss knapp neben dem Tor. Der SVE brachte das Ergebnis am Ende über die Zeit und konnte in diesem enorm wichtigen Spiel drei Zähler einfahren und Anschluss an das hintere Mittelfeld herstellen.  

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