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SV Eintracht Eisenberg - SV 1879 Ehrenhain    1:1 (0:1)
 
Nach der Zwangspause in der Vorwoche entspannte sich die Situation bei den Ehrenhainern unter der Woche etwas. Am Ende hatte man zumindest 13 Spieler zur Verfügung, von denen allerdings 4 Spieler zwei Wochen nicht trainieren konnten, und Co Trainer Bachmann als Notreserve mit auf der Ersatzbank. Der Glaube an einen fairen Wettbewerb und eine gerechte Wertung zum Ende der Saison geht allerdings bei fast allen Teams immer weiter verloren. Man fügt sich mehr oder weniger dem TFV der mit aller Macht eine ausreichende Anzahl an Spielen durchziehen will und somit eine Endtabelle präsentieren. Eine erste Konsequenz für sich zogen bereits unter der Vorwoche die Teistunger und meldeten ihr Team aus der Verbandsliga ab.
Trainer Hofmann schickte im Vergleich zum letzten Spiel eine stark veränderte sehr junge Mannschaft ins Rennen. Dennoch waren die Seinnen hoch motiveirt. Man wollte unbedingt etwas Zählbares aus dem Schortental mitbringen. Konzentriert begann man und versuchte sich zunächst zu finden und den Laden dicht zu halten. Dies gelang im ersten Spielabschnitt sehr ordentlich. Der Gastgeber war zwar die tonangebende und spielbetsimmende Mannschaft, biss sich aber ein ums andere Male die Zähne an der vielbeinigen Abwehr der Ehrenhainer aus. Sollte doch einmal etwas durchkommen war man im Abschluss zu ungenau oder Torwart Thrum zur Stelle. Auf Ehrenhainer Seite setzte man immer wieder vereinzelt zu kontrollierten und schnellen Vorstößen an. Ein solcher brachte kurz vor der Pause gar die Führung. Nachdem ein Angriff nur zur Ecke abgewehrt wurde landete diese von Syhre direkt getreten im Kasten der Schortentaler. Mit dem Wind des Treffers im Rücken ging es in die Kabinen. 
Im zweiten Abschnitt ein ähnliches Bild. Ehrenhain zog sich weit zurück, verteidigte diszipliniert und hielt so den Gastgeber lange Zeit vom eigenen Strafraum fern. Erst in den letzten 20 Minuten wurde es immer enger. In den Reihen des SVE merkte man einigen Spielern nun die fehlende Kraft an die man unter den letzten beiden Wochen nach Coronainfektionen verloren hatte. Jedoch kämpfte man aufopferungsvoll, warf sich in jeden Angriff und konnte gar bis kurz vor Schluss den knappen Vorsprung behaupten. Erst in der 87. Spielminute musste Torwart Thrum einen Ball aus dem Netz holen. Eisenberg spielte nun oft lange Bälle in die Spitze. Nach einem solchen kam es zum Kopfballduell bei dem man auch hätte auf Stürmerfoul entscheiden können aber der Schiedsrichter weiter spielen ließ. Der Ball landete 14 Meter vor dem Tor bei Wriske und dieser spitzelte das Leder am herauskommenden Thrum zum Ausgleich in die Maschen. Beide Mannschaften zeigten sich dann in den letzten Minuten und der Nachspielzeit zufrieden mit dem Unentschieden und gingen nicht mehr das letzte Risiko ein um eventuell die volle Zählerzahl einzufahren. Am Ende waren beide nicht unzufrieden mit dem Punkt hinter dem jedoch bis zum Ende der Serie ein großes Fragezeichen stehen wird.

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